Psychotische Frühphasen – wann intervenieren?

Zahlreiche Studien der letzten Jahre weisen darauf hin, dass eine frühe Intervention bei psychotischen Ersterkrankungen den weiteren Verlauf günstig beeinflussen kann.

Die Fragen, zu welchem Zeitpunkt einer beginnenden Psychose welche Behandlung begonnen werden soll, und ob sich überhaupt eine Behandlung rechtfertigen lässt, sind Bestandteil zahlreicher Diskussionen in der Psychoseforschung der letzten Jahre. Aber auch der klinische Alltag fordert von uns die regelmässige Auseinandersetzung mit diesen Fragen. Auf der einen Seite erleben wir das meist schon länger anhaltende Leiden der Betroffenen und Angehörigen, auf der anderen Seite die – oft eigenen – Vorbehalte, mit einer Behandlung zu beginnen, bevor wir wirklich sicher sein können, dass es ohne Behandlung tatsächlich zu einer psychotischen Erstmanifestation gekommen wäre.

Aufgrund des heutigen Wissensstandes kann der nachfolgende Artikel nicht den Anspruch erheben, diese Fragen zu beantworten. Vielmehr hat er zum Ziel, einige Aspekte dieser Fragen vor dem Hintergrund der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage zu diskutieren und somit eine Basis zu schaffen, auf welcher unter (Fach-)Ärzten Erfahrungen ausgetauscht werden können.

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Simon et al., Swiss Medical Forum 2005 [PDF] (http://www NULL.medicalforum NULL.ch/pdf/pdf_d/2005/2005-23/2005-23-028 NULL.PDF)

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